Menu

Ankommen in MV- Gesichter & GeschichtenFilm + Vortrag und Diskussion


Das Projekt will junge zugewanderte Menschen empowern und In der Öffentlichkeit sichtbarer
machen. Dazu haben Zugewanderte eigene Filmideen entwickelt und erfolgreich umgesetzt. In
verschiedenen Medienworkshops, Mitmachaktionen und Begegnungsformaten hat das Projekt
insbesondere das gesellschaftliche Engagement gestärkt. Über das Projekt haben wir letztes 2023
Jahr 8 Kurze Film gestanden. Die Filme zeigen, wie Menschen mit und ohne Fluchterfahrung in
Mecklenburg-Vorpommern mit Ausgrenzung und Alltagsrassismus umgehen. Es werden jedoch
auch Erfolgsgeschichten erzählt. Die entstandenen Filme sollen Hoffnung wecken und Mut machen,
sich für eine vielfältige Gesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern einzusetzen.
Der Kurzfilm „Ich bin nur ein Kind“ von Eylül, die mit ihrer Familie aus Istanbul geflohen ist und
nun in Stralsund lebt, widmet sich dem Thema Gewalt gegen Frauen und Geschlechtergerechtigkeit.
Der Film „Ich bestimme. Punkt.“ entstand im Rahmen eines Empowerment-Trainings. Die
Protagonistinnen des Films sind junge Frauen, die über ihre Herausforderungen und Erfahrungen
mit Rassismus sprechen. Der Film „Ahmed“ porträtiert einen Judo-Sportler aus dem Irak, der mit
seiner Familie geflohen ist. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten konnte er seine Passion für den
Judo-Sport fortsetzen und trainiert heute in einem Neubrandenburger Sportverein eine
Kindergruppe.
Die Kurzfilme sollen nun dazu dienen, dass die Mehrheitsgesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern
die Geschichten und Perspektiven von Menschen mit Zuwanderungserfahrung in unserem
Bundesland erlebt. Filmveranstaltungen in mindestens sechs Kleinstädten in MV sollen Raum für
persönliche Begegnungen und Gesprächsrunden bieten. Dabei werden die Protaginistinnen der
Filme, ob sie nun vor oder hinter Kamera an den Filmen mitgewirkt haben, als persönliche
Gesprächspartner:innen zur Verfügung zu stehen.