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Rassismen erkennen, kritisieren und bekämpfen – Empowerment und Austausch für Menschen mit Rassismuserfahrungen

24.09., 09.10., 15.10.

Wo?

Präsenz Seminar, live in der STRAZE, Stralsunder Straße 10, Greifswald

Wann?

24. September von 10:00-18:00

09. Oktober von 10:00-18:00

15. Oktober von 10:00-18:00

Wie?

Die Workshops finden in deutscher Sprache statt. Falls du eine Übersetzung benötigst, gib bei der Anmeldung bitte deine Wunschsprache an und wir schauen, was möglich ist.

Die gesamte Fortbildungsreihe ist für euch kostenlos.

Für wen ist die Veranstaltung?

Die Fortbildungsreihe richtet sich an Menschen mit Rassismuserfahrungen. Bist du dir unsicher, ob die Veranstaltung für dich ist. Dann sprich uns gerne an!

Über die Veranstaltung

Rassismus ist Teil des Alltags und der Gesellschaft, in der wir leben. Er beeinflusst zwischenmenschliche Beziehungen, das gesellschaftliche Miteinander und wirkt dabei gewaltvoll. In der Fortbildungsreihe geht es um verschiedene Formen von Rassismus. Es soll darüber gesprochen werden, wie Rassismus sich ausdrückt, wie er wirkt und wie er entsteht. Der gemeinsame Austausch und die Entwicklung von Handlungsstrategien gegen rassistische Diskriminierungen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Wie können wir Rassismus benennen? Wie können wir gemeinsam gegen Rassismus aktiv werden und unsere Erfahrung nutzen, um uns mit Stärke gegen menschenverachtende Positionen zu stellen. Dabei wird eine selbstreflexive Haltung entwickelt und konsequent die Perspektive von Betroffenen ernst genommen. Wir möchten einen sicheren Raum schaffen, in dem rassistische Vorurteile und Stereotype nicht reproduziert werden. Daher richtet sich die Veranstaltung ausschließlich an Menschen mit Rassismuserfahrungen. Wir hoffen, dass die Teilnehmenden auf Basis der gemeinsamen Arbeit empowert werden und sich fähig fühlen, in der Zukunft selbstständig rassismuskritische Bildungsangebote zu entwickeln und durchzuführen.

Kooperationspartner*innen

Die Fortbildungsreihe wird in Kooperation mit dem AStA-Referat für Internationales und Antirassismus Greifswald und der Anne-Frank Bildungsstätte durchgeführt.

Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen

24. 09. 2022: Rassismus erkennen 
Rassismus ist Teil unseres Alltags und unserer Gesellschaft. Egal ob sichtbar oder unsichtbar – Rassismus beeinflusst unsere Beziehungen und das Miteinander und wirkt gewaltvoll. Die Erfahrungen von Betroffenen werden aber häufig nicht wahrgenommen. In der Auseinandersetzung mit Rassismus sind es oftmals die Debatten um Sprache und Bilder, die viele verunsichern. Zahlreiche alltägliche Begriffe und Bilder haben ihren Ursprung in kolonialrassistischen Vorstellungen oder basieren auf Ideologien der Ungleichwertigkeit. 
Das Seminar bietet die Möglichkeit für Auseinandersetzung und Austausch. Es sensibilisiert dafür, unterschiedliche Formen und Mechanismen von Rassismus zu erkennen, eine selbstreflexive Haltung zu entwickeln und die Perspektiven von Betroffenen ernst zu nehmen.   

09.10.2022: Antimuslimischer Rassismus und warum Intersektionalität wichtig ist 
In diesem Seminar stellen wir dar, wieso es wichtig ist, von antimuslimischem Rassismus zu sprechen. Wir analysieren die Mechanismen und Erscheinungsformen sowie die Auswirkungen auf die Lebensrealitäten von Betroffenen. Darüber hinaus besprechen wir gemeinsam Möglichkeiten, antimuslimischem Rassismus entgegen zu treten. Das Seminar bietet die Möglichkeit für Auseinandersetzung und Austausch. Es sensibilisiert dafür, unterschiedliche Formen und Mechanismen zu erkennen, eine selbstreflexive Haltung zu entwickeln und die Perspektiven von Betroffenen ernst zu nehmen.

15. 10.2022: Praxisorientierter Austausch 
Menschenverachtende Positionen nehmen sich zunehmend Raum und verschieben dabei nach und nach die Grenzen des Tolerierbaren. Welches Weltbild steht hinter rechtspopulistischen Argumentationen? Wie sieht eigentlich unsere eigene Haltung zu Gesellschaft und Zusammenleben aus? Und wie können wir ausgehend davon auf menschenverachtende Haltungen und Äußerungen reagieren und uns in aktuellen Debatten positionieren?